Wenn Du mit Cannabis kochen und backen willst, dann ist die entsprechende Butter mit THC eine unverzichtbare Basis für viele leckere Rezepte. Cannabisbutter oder Cannabutter wird relativ leicht hergestellt, hält sich im Kühlschrank lange und kann darüber hinaus natürlich auch am ganz gewöhnlichen Abendbrottisch eine Rolle spielen, als Aufstrich beispielsweise. Es gibt eine ganze Reihe von Anleitungen für die Herstellung von Hanfbutter – Wir zeigen Euch hier einfach die simpelste und schnellste Methode.
Maßhalten und Geld sparen: Bitte verwendet nicht zu viel Haschisch und Marihuana in der Hoffnung, die Wirkung ließe sich dadurch steigern! Die Fette selbst binden nur einen bestimmten Anteil Cannabinoide und oft verschwenden Kiffer eine Menge Gras ohne die gewünschten Effekte zu erhalten.

- 250 Gramm ungesalzene Butter
- 25 Stück Marihuana-Buds (ggf. decarboxyliertes Gras) oder 15 Gramm Haschisch Günstiger: Stengel & Blätter
- 0,5 Glas Wasser
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Grasblüten von den Stängeln befreien und danach im Grinder zerbröseln. Wer Haschisch verwendet, zerkleinert das Piece einfach ein bisschen, es löst sich dann in der Pfanne von selbst.
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Butter in eine beschichtete Pfanne tun, zergehen lassen und dann bei mittlerer Hitze gut mit den Cannabisbröseln vermischen.
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Sud etwa 15 Minuten köcheln lassen, häufig umrühren.
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Mischung durch ein Haushaltstuch (Stoff, kein Papier!) in die Schüssel hineinsieben, größere Stücken dabei zerquetschen, damit möglichst viel Butter erzielt wird.
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Schüssel solange in den Kühlschrank stellen, bis Fett und Wasser voneinander geschieden sind und dann Cannabisbutter abseihen und zu einer Kugel kneten.
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Aufbewahrung im Kühlschrank, aber auch im Gefrierfach möglich.
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Tipps und Tricks zum Cannabisbutter/Cannabutter Rezept
- Werden die Grasblüten sehr fein gemahlen und haben eine pulverartige Konsistenz, dann beeinflusst das die Farbe der Hanfbutter oder Cannabutter hin zum saftigen, ausdrucksstarken Grün. Doch Vorsicht: Die Butter schmeckt dann natürlich auch sehr streng nach Cannabis und das kann mitunter auch übertrieben wirken und alles andere nicht so vorteilhaft überlagern!
- Schmeckt besonders köstlich als Aufstrich mit herzhaftem Schinken oder Käse, passt aber ebenso gut auf den Frühstückstisch etwa zum Honigbrötchen. Dann ist der Tag auch ohne Joint dein Freund. :)
- Grasbutter dient für unzählige weitere Rezepte mit Hanf, weshalb Du stets einen guten Klumpen im Haus respektive Kühlschrank haben solltest. Wie gewöhnliche Butter kannst Du das Ganze auch im Gefrierfach für einige Wochen aufbewahren, hierbei gelten dann die üblichen Haltbarkeitsrahmen.
- Die Stärke beim THC lässt sich entsprechend variieren und Du kannst dank unzähliger neuer Hanfsamen heute eine Menge Sorten ausprobieren, entsprechend variable Wirkung inklusive! Ein köstliches Zusammenspiel in der Küche des Kiffers unterscheidet sich nicht von den Versuchen des Sternekochs und es gibt beispielsweise in Kalifornien bereits eine Art Haute Cuisine rund um Cannabis, da spielt die Hanfbutter logischerweise eine zentrale Rolle.
- Wer das Gras vorher decarboxyliert erzielt eine besser Wirkung und kann auf weniger Gras zurückgreifen.
Uwe Schneider
29/02/2020 um 12:07 am UhrHallo hat schon mal jemand Cannabisbutter mit dem Thermomix gemacht,wie mache ich das am besten.?
ChuckGrowis
06/01/2020 um 9:05 pm UhrMan kann ganz gut auch frische Schnitt Reste verwenden. Und Decarbolyxieren muss man auch vorher nicht wenn man die Butter lange genug köcheln lässt.
Fermentieren hat praktisch 0 Einfluss, Für Butter verwendet man den “Abfall”, alles was zu schlecht zum Rauchen ist.
Ein besonderes Geschmackserlebniss ist es ohnehin nicht, knallt hat gut und anders.
Aber bitte macht es nicht zu kompliziert, keine 2 Monate fermentierte, decarboxylierte premium Buds vom besten Haze verwenden…
Stein
11/03/2019 um 11:35 am UhrMöchte Cannabis aus medizinischen Gründen oral einnehmen. Ich finde aber keine Anleitung wie man nach der Ernte genau vorgehen muss. Kann man nach der Trocknung (ca. 10 Tage) gleich Cannabisbutter bzw. -öl zum Backen herstellen oder muss man diese Fermentierung z.B. in Gläsern auch noch machen?
vg
Zu diesem Thema findest Du Infos hier https://www.thc.guide/cannabis-anbau/cannabis-trocknen/
Stein
11/03/2019 um 5:04 pm UhrDort wird in erster Linie Bezug genommen auf das Rauchen. Dass dann die (weitere) Fermentierung in Gläsern etc. erforderlich wäre, damit es beim Rauchen u.a. nicht kratzt. Meine Frage war, ob dieses fermentieren in geschlossenen Behältnissen auch erforderlich ist, wenn man Cannabisbutter bzw. -öl zum Backern herstellen will. Ist dieser Schritt notwendig, damit sich die Cannabinoide bilden oder bilden sich diese bereits durch die Herstellung von Cannbisbutter?
Bei Fermentieren wird die Qualität erhöht – es geht auch ohne, dann natürlich auf Kosten der Cannabinoide, der Qualität.
Warum auf diesen Schritt verzichten – so in Eile?
Es kommt bei der Herstellung von Gerichten , Speisen auch auf die weitere Verarbeitung an – da schau mal hier – https://www.thc.guide/cannabis-decarboxylierung/.
Akgül
09/04/2019 um 1:15 pm UhrKein Fermentierung
Guck dir Rick Simpson
Der typ der den koKo schüttelt
10/03/2019 um 4:52 pm Uhr250g 25 Stück Marihuana buds ist die ungenaueste Angabe die es jemals gab.
Nicht bose gemeint und nett das ihr davor warnt nicht zuviel zu nehmen, aber das ist eine exteem ungenaue Angabe.
Das könnten bei großen 2g buds durchaus 50g auf 250g bedeuten.
Viel zu hoch dosiert wenn man nicht mit normaler butter streckt.
Johannes Riedel
13/09/2019 um 12:07 am UhrJop kann ich nur so Unterschreiben aber die Gramm angabe is dahinter wobei ich das auch noch sehr ungenau find da mit Stielen und co. …
Petje
03/03/2019 um 1:31 pm UhrIch würde gern Cookies mit CBD-Öl backen. Hat da irgendjemand ein Rezept? Oder kann ich die Butter auch mit Öl machen? Wenn ja, wieviel müsste ich bei 5% auf 250 g Butter nehmen? Danke und Gruß Petje
Hallo,
an den Rezepten mit CBD-Öl arbeiten wir gerade.
Cheers
THC.guide